Burbacher Slalom-Piloten starten bei Deutscher Meisterschaft
Dabei hatten Julian Schäffer und Kathrin Niedenhoff die weiteste Anreise. Die beiden wohnen aus beruflichen Gründen seit einigen Jahren im Raum Stuttgart und kamen so am Freitagabend nach einer sechsstündigen Anreise am Veranstaltungsgelände an. Aber die weite Anreise hat sich definitiv gelohnt.
An beiden Tagen starteten Kathrin Niedenhoff und Julian Schäffer auf ihrem Opel Corsa in der Klasse G6.

Leonie Obenlüneschloß pilotierte den Opel Corsa von Rolf Jung. Unser Sportleiter Julian Schäffer konnte an beiden Tagen einen souveränen Klassensieg feiern und somit wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln. Seine Freundin Kathrin Niedenhoff musste während ihres Trainingslaufs am Samstag erst einmal die neuen Slicks anfahren, konnte somit ihren Trainingslauf deshalb leider nicht richtig nutzen. Ihre Wertungslaufzeiten konnte sie aber an beiden Tagen verbessern. Am Samstag erreichte sie Rang 5, am Sonntag wurde es der 4. Platz.

Mit Leonie Obenlüneschloß ging eine junge Nachwuchsfahrerin aus dem Youngster-Slalom-Cup in Rüthen an den Start. Für sie waren es ihre ersten Veranstaltungen in der Deutschen Slalom Meisterschaft und die ersten auf profillosen Slicks. Nachdem sie sich in ihrem Trainingslauf am Samstag einen Dreher leistete, lief es danach deutlich besser. Sie konnte ihre Zeiten immer weiter steigern. Nachdem sie am Samstag auf Platz vier fuhr, reichte es am Sonntag mit Platz drei sogar für einen Podestplatz.
.jpg)
Julian und Kathrin werden die komplette Saison in der Meisterschaft an den Start gehen. Dafür wünschen wir den beiden viel Erfolg.
Weiter ging es für den AMC Burbach in der Klasse F9. Mit Maximilian und Sascha Stief haben wir in diesem Jahr zwei weitere Slalomfahrer dazugewonnen. Leider war die Klasse F9 nur mit den beiden Burbachern besetzt. Deshalb wurden sie an beiden Tagen in die Klasse F10 hochgestuft. Der Samstag verlief für beide nicht ganz nach Wunsch. Für Sascha notierten die Sportwarte nach einem Tor- und einem Pylonenfehler 18 Strafsekunden, was für ihn leider Platz 9 bedeutete. Auch Maximilian handelte sich nach drei umgeworfenen Pylonen einige Strafsekunden ein, erreichte aber immerhin noch Platz 4.

Deutlich besser lief es für die beiden am Sonntag. Sascha leistete sich zwar wieder einen Pylonenfehler, aber er fuhr trotzdem auf Rang 8 in der höheren Klasse. Bei Maximilian lief es deutlich besser als am Vortag. Nach zwei fehlerfreien Wertungsläufen fuhr er auf Platz zwei.
Für alle fünf war es ein tolles Wochenende mit schönen Grillabenden und viel Spaß, bei dem sie neue Leute kennenlernen durften und viel Erfahrungen mitnehmen konnten. An beiden Tagen reisten sogar noch Clubkammeraden zur Unterstützung an.
Text und Fotos: Sabrina Obenlüneschloß